Belichtungszeit

Die Belichtungszeit gibt an, wie lange der Spiegel geöffnet ist und Licht auf den Sensor gelassen wird.

Kurze Belichtungszeit

Eine kurze Belichtungszeit bewirkt, dass der Sensor nur kurz mit Licht vom Motiv versorgt wird. Das heißt, dass das bei schlechten Lichverhältnissen ein dunkles Bild erzeugt, aber dafür schnelle Bewegungen messerscharf einfangen kann.

Baseballspieler, Pitcher; Belichtungszeit 1/1600, Blende F/3.5, Iso 400

Belichtungszeit 1/1600, Blende F/3.5, Iso 400

Lange Belichtungszeit

Eine lange Belichtungszeit wird oft bei schlechten Lichtverhältnissen gewählt. Damit wird der Sensor lange mit Licht versorgt. Es erhöht allerdings die Wahrscheinlichkeit von Verwackelungen. Aber auch coole Effekte sind damit möglich.

Knast (22)

Belichtungszeit 1,6 sek., Blende F/4.5, Iso 200

Langzeitbelichtungen

Langzeitbelichtungen werden gerne bei Fotografien auf belebten Plätzen oder Nachtaufnahmen eingesetzt. Die Belichtungszeit beträgt da gerne mal 30 Sekunden oder gar auch eine Viertelstunde. Das geschieht dann meistens noch mit zusätzlichen Verdunkelungsfiltern, gerade am Tag. Sonst wird das Bild so hell, dass man nichts mehr darauf erkennt. Der Vorteil dabei ist, dass man auf den Bilder später keine sich bewegenden Objekte wie Menschen oder Autos mehr sehen kann.

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