Archive for the ‘ Bibliothekartag ’ Category

BID-Kongress 2013 Tag 4

Tja, welche Vortäge habe ich mir denn heute so angehört… mal überlegen… ach, jetzt fällts mir wieder ein! Keine!

Zum einen ist meine Obergrenze für Input erreicht gewesen, zum anderen waren wahrscheinlich bewusst auch keine wirklich notwendigen Vorträge heute gehalten worden. Und bei den Mitgliederversammlungen der Verbände hab ich nichts zu suchen, bin ja kein Mitglied 😛

Statt dessen habe ich in Ruhe gefrühstückt, Sachen gepackt und bin im Hotel ausgecheckt. Danach ging es zwar auch wieder in Richtung Conference Center, aber dort haben wir nur unsere Sachen abgegeben und sind dann weiter auf die Buchmesse, die ja heute startete. War ein Erlebnis. Das reicht mir auch an Menschenmassen bis zum nächsten Weihnachtsmarkt. Warum schleppen Lehrer ihre völlig desinteressierten Schüler eigentlich jedes Jahr dort hin?

Nun gut, kommen wir zu meinem Fazit des 5. BID- Kongresses in Leipzig:

Viele haben schon auf Twitter das wichtigste zusammengefasst:

„Schön, so viele nette, schlaue Menschen kennengelernt bzw. erstmals „in echt“ getroffen zu haben #bid13

„Das Beste am #bid13 waren die Gespräche zwischen den Vorträgen.“

„Diese bibliothekarischen Schwanzvergleiche zum Vortragsbeginn verschenken viel Zeit „Wir sind…, wir haben…, wir können…“ #bid13″

und am wichtigsten:

„Jeder Nicht-Bibliothekar der mir immer noch folgt bekommt nen Tapferkeitsorden.“

Ich hatte viel Spaß und die Erfahrung möchte ich nicht missen. Mir sind jetzt noch mehr Menschen ans Herz gewachsen und ich habe mich auch von Anfang an in einem Kreis Menschen wiedergefunden, der mich lieb und nett aufgenommen hat. Ich habe ganz viel Unterstützung bekommen, die mich sprachlos gemacht hat und ohne die meine Teilnahme dieses Jahr nicht möglich gewesen wäre. Danke.

Ach, und wo ich gerade bei den lieben und netten und tollen und engagierten Menschen bin, fällt mir ein ganz ganz wichtiger Kritikpunkt ein:

ICH HABE DIE ZUKUNFTWERKSTATT VERMISST!

(Also nicht die Menschen dazu, die waren da, aber der Anlaufpunkt fehlte. Der Bereich, um Leute für neues zu begeistern.) Ich hoffe sehr auf nächstes Jahr!

 

CCL

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BID-Kongress 2013 Tag 3

Nachdem ich den Artikel von gestern nachgeholt hatte, führte mich mein Weg vom Hotel aus entgegen der Richtung zur Messe. Ich wollte mich etwas in der Stadt umsehen, wofür ich dann unterm Strich auch ganze unglaubliche 20 Minuten Zeit hatte. Dann musste ich auch schon zur Messe, da ich gegen Mittag den Vortrag zu Academic Libraries in der Türkei auf dem Programm hatte. Dort erfuhr ich einige interessante Sachen, unter anderem dass es Universitäten erst seit 1933 in der Türkei gibt und diese ein recht steiles Budgetgefälle für ihre Bibliotheken haben. Zudem gibt es inzwischen fast so viele private wie staatliche Unis. Weder die einen noch die anderen arbeiten mit der Nationalbibliothek zusammen. Und so etwas wie Standards gibt es nicht.

In der nächsten Session ging es um die Bibliotheksverbünde bzw. was diese sich so für die Zukunft ausgedacht haben und planen oder sogar schon testen. Wie zum Beispiel die Fernleihe für E-Medien über die ZDB. Das System befindet sich noch in der Testphase und dabei werden Ausdrucke von E-Medienwie ein Fernleihaufsatz an die Nutzer weitergereicht. Weitere hörenswerte Beiträge waren die zur „Zukunft der Verbunddatenbanken im Kontext der DFG-Ausschreibung zur Neuausrichtung überregionaler Informationsservices“. Klar herauszuhören war hier, dass alle Verbünde eine gemeinsame Standardisierung und Sammlung von Daten wollen. Die Frage ist halt nur, ob alle zusammen an einem Strang ziehen können.

Danach ging es weiter mit einer Session, die sich um die Kommunikation mit den Nutzern drehte. Angenehmerweise kamen hier WBs zu Wort, was ja nicht so oft bei diesem Thema der Fall ist. Vorgestellt wurden unter anderem die an die Bedürfnisse der Nutzer angepasste Website der UB Oldenburg und das Auskunftssystem EconDesk, welches die Verständigung der Bibliothek mit den Nutzern auf unterschiedlichste Weise möglich macht, zum Beispiel Chat oder SMS und leicht auf anderen Webseiten eingebunden werden kann. EconDesk gehört mit zu dem strategischen Social-Media-Konzept der ZBW, welchem noch ein Einzelvortrag gewidmet wurde.

Zum Abschluss des Tages habe ich mir (auch aus Solidaritätsgründen) die Vorstellung von „games4kalk“ aus Köln angehört und -gesehen. Fand ich echt super, die Mühe muss man sich erst einmal machen. Nicht jeder würde in einen Stadtteil mit hohem Anteil an Bürgern mit Migrationsanteil einfach so Spielekonsolen in die Bibliothek stellen. Und auch die ganze Arbeit drumherum, neue Möbel, extra geschulte Mitarbeiter etc. … wirklich cool!

BID-Kongress 2013 Tag 2

Guten Morgen,

der Bericht von Tag 2 erscheint festabendbedingt erst heute. Gestern bin ich einfach mein Bett gefallen und heute früh in genau derselben Position aufgewacht, nur mit leichten Kopfschmerzen dazu (ich vertrag ja nüscht).

Nun sitze ich hier im Hotelzimmer und versuche, mich durch das Artikelschreiben vor der Schneelandschaft da draußen zu drücken. Ich mag ja eigentlich Schnee. Aber langsam kann ich ihn nicht mehr sehen.

Kommen wir zurück zum gestrigen Tag:

Nach dem Frühstück ging es einmal quer durch die Stadt zur Deutschen Nationalbibliothek.

Dort hab ich eine sehr interessante Besichtigung mitgemacht, allerdings hat man nur einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen können. Ich hatte mir mehr erhofft, als nur einen kurzen Blick in ein altes Zeitschriftenmagazin.

Anschließend ging es zurück in Richtung Messe und nach dem Mittagessen hab ich der Postersitzung einen Besuch abgestattet. Leider ist diese nur für ein paar Stunden und nicht wie in den vergangenen Jahren den ganzen Kongress über gewesen. Zudem wurden alle 29 Poster samt Präsentatoren in einen viel zu kleinen Raum gequetscht. Schade, so mochte man sich nicht lange dort aufhalten.

Danach wollte habe ich mich in eine Veranstaltung zu Informationskompetenz in Wissenschaftlichen Bibliotheken gesetzt. Um einer Steckdose nahe zu sein, habe ich es mir direkt hinter der letzten Reihe auf dem Boden bequem gemacht. Als dann die Saalaufsicht mittleren Alters vorbeikam und darauf hinwies, dass doch vorne noch Plätze frei wären, war meine Antwort, dass dort aber keine Steckdosen seien. Dem entgegnete sie mit Unverständis und fragte, wozu ich denn eine Steckdose bräuchte. Als ich meinte, dass ich diese zum aufladen bräuchte, murmelte sie nur etwas in Richtung ‚was ich denn aufladen müsse‘ und verschwand. Mein Smartphone in der Hand hat sie dabei anscheinend übersehen.

Später, kurz vor Sessionbeginn füllte sich der Saal dramatisch und ich wurde nicht zur einzigen Bodensitzkandidatin. Mit einem Mal stellten sich zwei Damen direkt vor mich. Nach einer Minute drehte sich eine um und fragte, ob es ok, sei, dass sie vor mir stehe. Ich antwortete „Nein, dann sehe ich nichts von der Präsentation.“ kam ein „Aber die hat doch noch nicht angefangen.“ Ich hätte es wissen müssen. Ich hoffe, die Dame hat keinen Führerschein „Aber Herr Wachtmeister, woher hätte ich denn wissen sollen, dass ich da auf der Kreuzung im Weg stand. Die sind alle mit einem Mal alle einfach losgefahren.“

Irgendwann verschwanden alle aus meinem Sichtfeld und ich folgte ihnen, da ich nicht mehr sitzen konnte und die Gelegenheit der langweiligen Session nutzen wollte um Kollegen aus Hamburg zu treffen. Die zweite, praxisorientierte Session zu IK in WBs habe ich dann sausen lassen, ich war eh nicht mehr aufnahmefähig und hatte den Anfang bei einer Tasse Kaffee und den Buchhändlern meines Vertrauens versäumt.

Abends ging es dann zum Festabend, bei dem es leckeres Essen, viel Alkohol und viel Musik gab, die nicht meinem Geschmack entsprach. Ich bin halt einfach eine andere Generation. Lustig war es trotzdem. Und schön. Die Moritzbastei ist nur zu empfehlen!

Mein Song des Morgens ist übrigens heute

Everything’s Magic – Angels & Airwaves

BID-Kongress 2013 Tag 1

Dieses Jahr findet der 5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland (BID) wieder in Leipzig statt. Das Gastland ist die Türkei, was mich besonders freut. Der Ort des Geschehens liegt direkt neben der Messe in Leipzig, was uns Teilnehmern auch leicht ermöglicht, am 14.3., dem letzten Tag des Kongresses, bereits die Buchmesse als Fachbesucher zu erkunden. Leute, die eine Dauerkarte für den Kongress gebucht haben, bekamen zudem gleichzeitig eine Dauerkarte für die Buchmesse ausgehändigt.

Das werde ich am Donnerstag natürlich so gut wie möglich ausnutzen und bis zum letzten die Stände erkunden!

Als ich heute Vormittag ankam, hatte ich erst einmal keine dringenden Termine, nur einen Wunsch: etwas warmes zu trinken! Ob ich am Donnerstag die Haltestelle für den Bus nach Berlin wiederfinde, bezweifle ich. Wenn man nämlich den Bus zum Flughafen Halle/Leipzig nimmt, wird man an einer Halte stelle mitten auf irgendeinem Parkplatz ausgesetzt und muss erstmal 10 Minuten zum Bahnhof laufen. Und es war kalt!

Gut, zurück zum Kongress: die Eröffnungsveranstaltung war nicht so der Brüller. Ein bisschen türkisch/deutsche Musik und viele offizielle, die sich anscheinend gerne reden hören.

Im Anschluss habe ich mir die Session „Die Verknüpfung physischer und virtueller Räume“ gegeben. Am besten davon hängen geblieben sind die Vorträge von Hannelore Vogt (Stadtbibliothek Köln; Makerspace, 3D Ducker, Dr. E-Book, Spielebibliothek mit Pac-Man-Kissen, Minibibs – eine im Park, eine geplante im Wasserturm uvm.) und Janin Taubert (Staatsbibliothek zu Berlin; die liebe Kollegin von bibliothekarisch.de hat eine Mitschrift von dem Vortrag sowie den folgenden angefertigt). Beim folgenden war mein knurrender Magen zu laut und während des letzten saß ich bei dem großen M und hab einen Burger gegessen.

Meine letzte Session das Tages stand unter dem Motto „Migranten-Communities besser kennenlernen“. Leider waren die deutschsprachigen Beiträge nur aus dem Bereich der öffentlichen Bibliotheken, dafür hat eine türkische Kollegin von der Hacettepe University Ankara von ihrer Arbeit mit Migranten in der Türkei gesprochen.

Zum Abschluss des Tages waren wir noch in einer Shisha-Bar, zu einer Release-Party des neuesten Add-Ons zu Online Strategie-Spiel StarCraft 2. Das letzte Mal so verloren unter Nerds fühlte ich mich auf der Campus Party Europe in Berlin im letzten Jahr.

 

Kommentar: Teilnehmerbefragung zum Bibliothekartag

Die Organisation des Bibliothekartages (BIB und VDB) hat die Bibliothekartagsteilnehmer um ein Feedback zur Tagung gebeten. Neben einem Wertesystem konnte man ganz am Ende, wie so oft üblich, einen kleinen eigenen Text verfassen, was man selbst noch an Verbesserungsvorschlägen hat.

Hier ist meiner:

Die Firmenvertreter sollten sich mehr um Kunden bemühen und auf sie zugehen. Nur weil ich aussehe wie ein Student, bin ich noch längst keiner. Und auch FaMIs können Entscheidungsgewalten in Bibliotheken haben oder zumindest Anschaffungsentscheidungen begünstigen. Ich fühle mich einfach generell als FaMI auf dem Bibliothekartag nicht angenommen. Schade, denn der Bibliotheksbranche fehlt dadurch auf solchen Tagungen der frische Wind. Es gibt zwar vereinzelt Vertreter der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts, aber die werden eher als Alien behandelt. Dadurch wirkt es, als ob die restlichen Teilnehmer, bitte verzeihen Sie mir die Ausdrucksweise, einen ziemlich großen Stock im Arsch haben. Ich habe viele KollegInnen, die gerne von mir lernen, so wie ich gerne von ihnen lerne. Aber aus den oben genannten Gründen besuchen sie solche Tagungen nicht, auch wenn sie studierte Bibliothekare der alten Schule sind.
Zudem sollten Sie ihre Preispolitik überdenken. Auch der höhere Dienst hat immer mehr Ab- und Ausgaben. Finanzieren Sie sich lieber über die Masse. Das macht die ganze Veranstaltung auch sympathischer und senkt den Altersdurchschnitt.
Im Moment verschrecken Sie vor Allem die „Jugend“ in der Branche und irgendwann verliert die ältere Generation dadurch den Anschluss. Die Welt dreht sich weiter, egal an welchen antiquierten Werten sie festhalten.

 

Bibliothekstag 2012 in Hamburg – Tag 4

Der letzte Tag, ich hab mich ziemlich aus dem Bett gequält, die Nacht war leider etwas zu kurz geraten.

Zum Abschluss hab ich mir einen Block rausgesucht, in dem es um etwas ging, mit dem ich, zumindest theoretisch, mich schon ganz passabel auskenne: Web 2.0.

Am besten fand ich den amerikanischen Vortrag (Twitter) aus Toronto und den Würzburger Vortrag (Facebook). Bei dem letzten Vortrag des Blocks hab ich angefangen, mein Netbook und meinen Beamer abzubauen. Es ging um eine Studie, in der untersucht wurde, welche sozialen Netzwerke Schüler der Sekundarstufe I und II wie häufig nutzen. Da ich selbst noch gar nicht so weit davon entfernt bin, war mir die Studie ziemlich Latte. Zudem sind Schüler für wissenschaftliche Bibliotheken alles andere als interessant 😉

Schön war, dass ich wieder einmal Veranstaltungstrolle neben mir sitzen hatte. Finden die Vorträge langweilig, weigern sich aber, den Raum zu verlassen und fangen an zu quatschen. Aber ich habe inzwischen keine Kraft mehr, mich darüber aufzuregen, die letzten Tage waren sehr anstrengend.

Ich hoffe, dass alle eine gute Fahrt nach Hause haben. Ich hab noch eine knappe Stunde im ICE vor mir und freue mich auf mein Bett, das nach dem Training heute Abend auf mich wartet.

 

Ach und zum Schluss möchte ich auch hier um ein Feedback bezüglich der Twitterwall bitten, die in Saal A projiziert wurde. Folgende Sachen wurden bereits erwähnt:

Die Farbe: Die Farbe der Zukunftswerkstatt, die mir die Möglichkeit gegeben haben, dieses Projekt zu verwirklichen

Die Anordnung: Ist der Seite geschuldet. Kennt ihr bessere?

Die Location: Klar, Foyer oder Flur hätte mir auch besser gefallen. Aber das Equipment war nicht fest installiert und nur geliehen, von Privat und Arbeit. Und ich wollte auch was vom Bibliothekartag sehen und nicht die ganze Zeit neben der Wall sitzen und die Sachen bewachen. Dafür habe ich nicht 190€ (nur der Eintritt) bezahlt.

Bibliothekstag 2012 in Hamburg – Tag 3

Bevor jemand fragt, ob ich heute beim Festabend war: Nein, ich war nicht da. Der gute Zwirn hätte dank Beamer und Laptop nicht mehr in den Koffer gepasst und irgendwo muss man ja Abstriche machen 😉 Aber mir wurde schon nahe gelegt, dass ich nächstes Jahr in Leipzig unbedingt mitkommen müsse, da dort die Location so toll sei. Als Ersatz zum Festabend war ich hübsch, gut und leider auch etwas teuer essen im Restaurant „Zum Alten Senator“ irgendwo bei St. Pauli. Es war sehr lustig mit den Leuten dort zu lästern und zu lachen. Vielen Dank 🙂

Im Rahmen des Programms des Bibliothekartages habe ich heute zu Beginn des Tages einen Außentermin in der Bücherhalle Barmbek gehabt. Dort ging es um Interkulturelle Bibliotheksarbeit in der Praxis. Was dort vorgestellt wurde war sehr interessant, lässt sich aber in wissenschaftlichen Bibliotheken eher schwer einfach so einsetzen. Dafür wird viel Arbeit von Nöten sein, um die Sachen auf WBs zu zu schneiden und um zu ändern. Unter anderem gab es ein Wimmelbild mit dazugehörigem selbstgebasteltem Puzzle, von dem auch Erwachsenen nur schwer ihre Finger lassen können und das Hamburgweite ehrenamtliche Projekt „Dialog in Deutsch„, bei dem Gesprächsgruppen organisiert werden, die sich gezielt an Erwachsene richten, die gerne mehr deutsch aktiv anwenden möchten. Ganz unten ein paar Eindrücke.

Da ich nach einem gutem, deutsch-türkischen Mittag mit einer Freundin, die in Berlin wohnt aber in Hamburg arbeitet, noch etwas Zeit bis zur nächsten Veranstaltung hatte, besuchte ich die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts, was auch meinem Chef geschuldet war, das er es mir ans Herz legte. Aus einem anderen Grund hatte ich bereits letzte Woche mit einer Bibliotheksmitarbeiterin und nun konnte ich ihr persönlich entgegentreten und mir ihre Bibliothek zeigen lassen. Das war sehr informativ und ich glaube, das wird in Zukunft noch ein wertvoller Kontakt. Ich hab auch meine Karte da gelassen 😉 Auch hierzu gibts unten noch Fotos.

Dann ging es zu einem sehr spannendem Block. Es ging um One Person Libraries. Vorher musste ich mich noch durch einen Vortrag über Crowdfunding und dessen Sinn und Nutzen für Bibliotheken kämpfen, aber dann gings ans Eingemachte: Ich hörte mir an, wie andere in der Branche mit Studenten und wissenschaftlichem Personal zurecht kamen. Leider stellte sich dabei heraus, dass sie für eine gute Zusammenarbeit Jahre gebraucht hätten. Dafür haben wir aber weder Geduld noch Zeit. Also müssen wir weiter durchhalten. Trotzdem fand ich die Praxis-Vorträge aus dem Saarland und aus Aachen sehr toll. Ich habe mir einen Wort-Kommentar dazu gespart, das wäre dann wahrscheinlich zu einem Einzelvortrag ausgeartet…

Den Abschluss sollte für mich heute ein Block zum Thema Bibliotheksysteme bilden (also ob die Frage nach ein- oder zweischichtig – was ist besser überhaut noch zeitgemäß ist). Es stellte sich heraus, dass der Block als Diskussionsrunde angedacht war und recht viele flüchteten dann, nachdem die Redner ihre Standpunkte erläutert hatten. Ich nehme mich da mal nicht raus. Ich ging zur Zukunftswerkstatt und lästerte via Twitter über die trockenene Podiumsdiskussion über Informationsinfrastrukturen, die gerade in deren Räumen stattfand. Im Anschluss durfte der mittlere Dienst dem höherem Dienst hinterherräumen. Also alles wie immer.

Und hier nun die versprochenen Bilder: