BID-Kongress 2013 Tag 2

Guten Morgen,

der Bericht von Tag 2 erscheint festabendbedingt erst heute. Gestern bin ich einfach mein Bett gefallen und heute früh in genau derselben Position aufgewacht, nur mit leichten Kopfschmerzen dazu (ich vertrag ja nüscht).

Nun sitze ich hier im Hotelzimmer und versuche, mich durch das Artikelschreiben vor der Schneelandschaft da draußen zu drücken. Ich mag ja eigentlich Schnee. Aber langsam kann ich ihn nicht mehr sehen.

Kommen wir zurück zum gestrigen Tag:

Nach dem Frühstück ging es einmal quer durch die Stadt zur Deutschen Nationalbibliothek.

Dort hab ich eine sehr interessante Besichtigung mitgemacht, allerdings hat man nur einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen können. Ich hatte mir mehr erhofft, als nur einen kurzen Blick in ein altes Zeitschriftenmagazin.

Anschließend ging es zurück in Richtung Messe und nach dem Mittagessen hab ich der Postersitzung einen Besuch abgestattet. Leider ist diese nur für ein paar Stunden und nicht wie in den vergangenen Jahren den ganzen Kongress über gewesen. Zudem wurden alle 29 Poster samt Präsentatoren in einen viel zu kleinen Raum gequetscht. Schade, so mochte man sich nicht lange dort aufhalten.

Danach wollte habe ich mich in eine Veranstaltung zu Informationskompetenz in Wissenschaftlichen Bibliotheken gesetzt. Um einer Steckdose nahe zu sein, habe ich es mir direkt hinter der letzten Reihe auf dem Boden bequem gemacht. Als dann die Saalaufsicht mittleren Alters vorbeikam und darauf hinwies, dass doch vorne noch Plätze frei wären, war meine Antwort, dass dort aber keine Steckdosen seien. Dem entgegnete sie mit Unverständis und fragte, wozu ich denn eine Steckdose bräuchte. Als ich meinte, dass ich diese zum aufladen bräuchte, murmelte sie nur etwas in Richtung ‚was ich denn aufladen müsse‘ und verschwand. Mein Smartphone in der Hand hat sie dabei anscheinend übersehen.

Später, kurz vor Sessionbeginn füllte sich der Saal dramatisch und ich wurde nicht zur einzigen Bodensitzkandidatin. Mit einem Mal stellten sich zwei Damen direkt vor mich. Nach einer Minute drehte sich eine um und fragte, ob es ok, sei, dass sie vor mir stehe. Ich antwortete „Nein, dann sehe ich nichts von der Präsentation.“ kam ein „Aber die hat doch noch nicht angefangen.“ Ich hätte es wissen müssen. Ich hoffe, die Dame hat keinen Führerschein „Aber Herr Wachtmeister, woher hätte ich denn wissen sollen, dass ich da auf der Kreuzung im Weg stand. Die sind alle mit einem Mal alle einfach losgefahren.“

Irgendwann verschwanden alle aus meinem Sichtfeld und ich folgte ihnen, da ich nicht mehr sitzen konnte und die Gelegenheit der langweiligen Session nutzen wollte um Kollegen aus Hamburg zu treffen. Die zweite, praxisorientierte Session zu IK in WBs habe ich dann sausen lassen, ich war eh nicht mehr aufnahmefähig und hatte den Anfang bei einer Tasse Kaffee und den Buchhändlern meines Vertrauens versäumt.

Abends ging es dann zum Festabend, bei dem es leckeres Essen, viel Alkohol und viel Musik gab, die nicht meinem Geschmack entsprach. Ich bin halt einfach eine andere Generation. Lustig war es trotzdem. Und schön. Die Moritzbastei ist nur zu empfehlen!

Mein Song des Morgens ist übrigens heute

Everything’s Magic – Angels & Airwaves

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