Neues Spielzeug

Hey Leute,

heute mal etwas nicht ganz so negatives.
Ich hab mir ein neues Spielzeug gekauft, welches ich schon seit Monaten so ungefähr und seit ein paar Wochen ganz fokussiert im Auge hatte.

Ein Longboard! 😀

Der Produktname ist „Beach 1966“ und ist ein Fabrikat der deutschen Kleinmarke Streetdevil.

Die technischen Eckdaten:

Pintail

5 Lagen Bambus (Belastbarkeit bis ca. 125kg)

Länge: 46″ (117cm)

Breite: 9,80″  (24,80cm)

Griptape: Schwarz gestreift

Achse: 7″ / 180mm Streetdevil Aluminium Truck

Wheels: Streetdevil Orange 76x53mm

Bearings/Kugellager: Streetdevil ABEC 7 in Rot

Flex: Medium

Concave: Radial

Mounting: Top-Mounting, das Deck liegt ungefähr 12cm über dem Asphalt

( inkl. Riserpads )

Wheelbase: 32,5″

Kosten: 149€

(Quelle: eBay)

 

Da das Board heute ankam, konnte ich nicht widerstehen, es gleich auszuprobieren.

Dazu zog ich mich erst einmal um, ich wollte ja schließlich nicht gleich beim ersten fahren meine besten Klamotten zerstören. Und das war gar nicht mal so unwahrscheinlich, denn außer in meiner Wohnung und ein paar Meter (wirklich nur ein paar Meter) an der frischen Luft stand ich noch nie wirklich auf einem Brett mit vier Rollen unten dran. Und das war ein Skateboard, was nochmal ein himmelweiter Unterschied zu einem Longboard darstellt.

Ich hatte mich entschieden, meine ersten Fahrversuche auf verkehrsfreien Gebiet zu machen, das war für mich und die Menschen in meiner Umgebung am sichersten. Also Board unter den Arm geklemmt und ab zum ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände. Ich hatte auch ein bisschen die Hoffnung nicht die einzige Boarderin zu sein und mir vielleicvht von Erfahreneren ein paar Tipps zu holen. Und ohne Helm geht natürlich mal gar nix, hab mir extra einen gekauft. Safety first!

Aller Anfang ist schwer und dieser war es auch. Aber ich habe erfolgreich und sturzfrei die beiden Start- und Landebahnen hinter mich gebracht, bin einmal hin und zurück gefahren. Auf dem Rückweg war ich sogar mutig und habe mich auf einen Gehweg mit ein paar Menschen drauf gewagt, das Anfängerlevel nach dem Tutorial sozusagen. Bordsteine kann ich aber immer noch nicht auf dem Board stehend bewältigen. Die letzten Meter musste ich dann doch laufen, da meine Beine den Anstieg nicht mehr mitgemacht haben.

Anekdote:
Mein Board kennt die Bedeutung von roten Ampeln nicht. Ich wollte über eine Ampel, die beim rüberfahren rot wurde, blieb mit dem Hinterrad an der kleinen Boardsteinkante hängen und das Board rollte ohne mich wieder zurück zur gegenüberliegenden Straßenseite. Ich bin direkt hinterher gesprintet, damit es nicht noch mehr Unsinn macht. Die Autofahrer, die an der Ampel standen, hatten ein beeinduckendes Schauspiel zu sehen bekommen.

Fazit:

Longboarden ist ein anstrengender und schweißtreibender Sport. Den Muskelkater, den ich morgen haben werde, merke ich jetzt schon. Aber: ich werde zur neuen Saison einen Antritt auf Links haben, der einen Brauereipferd neidisch machen wird. Ich habe eine entscheidene Parallele zum Football entdeckt: mit engen Füßen kommst du nicht weit, es sei denn, dein Ziel ist der Boden. Zudem: wie so oft ist auch beim Cruisen (Longboarddisziplin, die ich gewählt habe) wichtig: Eile mit Weile. Schnell ist nicht immer gut, dann wird man nur unsicherer. Und wenn ich schnell fahren wollen würde, würde ich Downhill fahren. Und zu guter letzt: festes Schuhwerk ist sinnvoll. Ich hab jetzt ne riesen Blase am Zeh…

Ich werde auf jeden Fall weiter machen, das Board war immerhin teuer genug.

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  1. Ikke find dat ding schrott

  2. Jaa

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