Immer dieser BIB…

Die Story geht weiter.

Der BIB lässt sich nicht von seinem Weg abbringen. Gut, sollen sie machen.

Hier gehts zur offiziellen Erklärung des BIB Vorstandes zu bibliojobs. Besonders prägnant fand ich folgenden Abschnitt:

Damit ist die Diskussion keineswegs beendet: Sie muss weiterhin geführt werden – in Bezug auf die Auswertung der bibliojobs-Quellen, aber auch grundsätzlich zu der Frage, welche praktische Solidarität die BIB-Mitglieder gegenüber jenen leisten wollen und können, die sich der berufsständischen Organisation und Solidarität verweigern.

Alter, der BIB erhebt mich gerade zum Superschurken, oder was? Na dann werde ich versuchen, diese Einordnung mit stolz geschwellter Brust in Zukunft aufrecht zu erhalten! Cookie gefällig?

Ok, das war jetzt etwas überspitzt.

Aber mal ehrlich, der BIB hat mich damit zum Schmarotzer erklärt und ich finde das ist eine Frechheit. Klar, ich stehe dazu, dass ich nichts für die Dienste des BIBs zahle. Dennoch nutze ich sie nur, weil sie da sind. Wenn sie für mich und andere nicht mehr verfügbar sind, gibt es andere Mittel und Wege, sie in ähnlicher Form zu organisieren und wir werden diese finden und nutzen.

Lustig finde ich auch die Dramatisierung, dass jeder, der nicht im BIB ist, gegen einen Austausch untereinander in dieser Berufsrichtung wäre…

„Ach, du arbeitest auch in einer Bibliothek? Dann möchte ich mich nicht mit dir über den Job unterhalten, ich bin ja kein BIB-Mitglied!“

Naja, denkt euch dazu euren Teil. Andere haben es auch getan:

Infobib: Bibliojobs: Eine Erklärung und eine Alternative

bibliotheksratte/bibliothekarisch.de: Offener Brief an den BIB bezüglich bibliojobs

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  1. Der BIB hätte die Liste ja nicht übernehmen müssen, muss man ja auch mal ganz klar sagen 🙂

  2. „Aber mal ehrlich, der BIB hat mich damit zum Schmarotzer erklärt und ich finde das ist eine Frechheit. Klar, ich stehe dazu, dass ich nichts für die Dienste des BIBs zahle. Dennoch nutze ich sie nur, weil sie da sind. Wenn sie für mich und andere nicht mehr verfügbar sind, gibt es andere Mittel und Wege, sie in ähnlicher Form zu organisieren und wir werden diese finden und nutzen.“

    Wenn du das so interpretieren möchtest…Gemeint ist damit konkret, dass es einen nicht unerheblichen Teil von Mitgliedern gibt, die sich in Ausbildung/ Studium oder auf Arbeitssuche befinden. Diese finanzieren mit ihren Beiträgen bibliojobs zu einen gewissen Teil mit. Deshalb ist es nicht mehr okay, wenn ein solches Angot, welches, wie du persönlich zugibst, von Nichtmitliedern selbstverständlich genutzt wird, für die gesamte Öffentlichkeit (also auch jene Bibliotheksbeschäftigte mit regelmäßigem Einkommen) zugänglich wäre.

    Ich finde es gut, dass du zumindest auch siehst, dass es genügend alternative Wege und Kanäle gibt. Wenn man die Diskussion verfolgt, hat man manchmal den Eindruck, die Leute sind zu faul zu Recherchieren. Kann man sowas von einem arbeitssuchenden Mensch mit Ausbildung im Bibliothekswesen nicht erwarten?

    „Lustig finde ich auch die Dramatisierung, dass jeder, der nicht im BIB ist, gegen einen Austausch untereinander in dieser Berufsrichtung wäre…“ Dann hast du den Satz etwas überinterpretiert. Natürlich tauscht man sich aus, egal ob mit Nichtmitgliedern, Mitgliedern anderer Verbände oder Mitgliedern. Das steht doch außer Frage.

  3. Schon zu meiner Zeit als aktiver BIB’ler war man bemüht, „Premium“-Features für die Mitglieder zu organisieren. Ob bibliojobs dazu geeignet ist, würde ich allerdings mal anzweifeln.

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