Bibliothekartag 2011 – 1. Tag

Kaum hatte mein erster Tag auf dem 100. Deutschen Bibliothekartag 2011 begonnen, da endete er auch schon wieder. Ich musste bis 15 Uhr arbeiten und bin erst um 16 Uhr am Estrel Convention Center an der Sonnenalle angekommen. Enden tun die meisten Veranstaltungen hier um 18 Uhr. Und eigentlich hatte ich mir auch schon eine Veranstaltung herausgesucht – „Berufsbild heute und morgen“, aber auf den zweiten Blick entzog sich der Vortragsplan dann doch meinem Interessengebiet (es ging mehr um das Leben nach dem Studium, und damit mich das interessiert, müsste ich erstmal das Studium absolviert haben ^^). Dann bin ich auf das „Smartphone-Happening“ der Zukunftswerkstatt ausgewichen. Dort habe ich dann eine Dreiviertelstunde ausgehalten, dieses IPhone-Gehabe wurde mir doch zu bunt (FYI: es wurde u.a. Foursquare vorgestellt, welches ich schon kannte und auch benutze. Aber die anderen Apps waren nur im AppStore von Apple verfügbar und nicht im Marketplace von vom mir verwendeten Windows Phone. Ich richte daher hier die Bitte an die Programmierer der Bibliotheks-Apps, diese auch für Android UND Windows Phones zu erstellen).

Wesentlich erfreuter war ich dann über die Erkenntnis, dass eine Twitter-Bekanntschaft sich im gleichen Gebäude befand. Ich habe mich auch sogleich in den Stalker-Modus begeben und bin vom Raum Paris in den ECC Raum 4 gewechselt. Nach anfänglichem stehen in Ermangelung eines Sitzplatzes und ein paar persönlichen, ausgetauschten  Tweets hab ich dann einen Sitzplatz neben der Bloggerin und Twitterin Dörte bekommen und mich riesig gefreut. Mit halben Ohr lauschte ich eine Stunde lang einer Vortragsreihe und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Allianzlizenzen und schrieb nebenbei diesen Artikel.

Als Fazit des ersten Tages kann gelten: Der Bibliothekartag in diesem Jahr ist sehr teuer, wodurch das jüngere Publikum, vorzugsweise Azubis, Studenten und FaMIs, abgeschreckt wird. Leider war die Möglichkeit, als Helfer eine Freikarte für die gesamte Tagung zu bekommen, nur auf Azubis, Studis und einige wenige FaMIs aus Berlin limitiert. Ich gehöre übrigens zu diesen knapp 100 Glücklichen. In Zukunft sollte darüber nachgedacht werden, ob man den Preis vielleicht irgendwie drücken könnte. Ich habe mir sagen lassen, dass es in den letzten Jahren nicht so hoch war. Und: Ich bin verhältnismäßig jung. Sehr jung. Ich hatte das Gefühl, jedesmal wenn ich einen Raum betrat, sackt der Altersduchschnitt erst mal ordentlich nach unten 😛 Es ist halt unüblich, mit 21 bereits eine abgeschlossene Ausbildung zu haben. Oder täusche ich mich?

Na ja, hier noch kurz ein paar Zahlen hinterher, die ich unbedingt loswerden möchte:

  • über 300 Vorträge
  • über 50 Arbeitssitzungen
  • ~50 Poster
  • über 2.000 m² Austellungsfläche
  • vier Tage Veranstaltung
  • ~4.000 Leute haben sich im Vorfeld angemeldet (es wurde mit ~1000 weniger von Seiten der Organisation gerechnet)
  • ~100 Helfer sind am Start
  • 300 W-LAN-Zugänge gibt es im Estrel, die Kick-Off Zeit ist sehr niedrig eingestellt (der Benutzername ist DBT, das Kennwort 100)
  • Tageskarte Mitglieder: 60 €
  • Tageskarte Nichtmitglieder: 110 €
  • Tageskarte ermäßigte Teilnahme: 20 €
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