Fettleibigkeit ist schlimmer als Ebola

Wort ist ihr Hobby

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„Das ist aber schon ziemlich ungesund, was du da isst. Wolltest du nicht abnehmen?“, fragt mich meine Bekannte kurz bevor ich in den Big Jalapeno Cheeseburger meiner Lieblingsburgerbude beißen kann. Ich lasse die sich in freudiger Burgererwartungshaltung befindlichen Hände mitsamt Burger sinken.

„Da sind voll die ungesunden Fette drin. Und erst die bösen, leeren Kohlenhydrate in dem Burgerbrötchen da. Hast du eigentlich eine Ahnung, wie viel Kalorien da vor dir liegen?“

Nein, aber sie wird es mir bestimmt gleich verraten.

„Ich verrat’s dir. Bestimmt mehr als 1000. Mit den Pommes dazu hast du locker deinen Tagesbedarf an Kalorien gedeckt.“

Mein Bedarf an lebensvermiesenden Informationen ist auf jeden Fall gedeckt. Ich packe den Burger ein, irgendwie ist mir der Hunger vergangen. Sie verabschiedet sich, nicht ohne mir vorher eine Liste mit Links über Fitness, clean eating, low carb, Veganismus und Abnehmmotivation mit einem gut meinenden Lächeln in die Hand zu drücken…

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Jetzt anmelden für den Bibliothekartag 2014…

Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V.

… und einen Vortrag bei der Zukunftswerkstatt halten!

Ganz richtig gehört, wir sind wieder da!

Über den gesamten Tagungszeitraum wird die Zukunftswerkstatt auf ihrem eigenen Bereich vertreten sein. Und jeder kann mitwirken!
Die Zeit für einen Vortrag beträgt 30 Minuten (20 Minuten Sprechzeit und 10 Minuten Fragerunde). Einfach in dieses Dokument eintragen, eine Anmeldung bei Google selbst ist nicht nötig. Wir bitten allerdings aus organisatorischen Gründen darum, eine Mailadresse zu hinterlassen. Alle Interessierten sollten darauf achten, dass sie keine bereits belegten Termine anpeilen oder selbsständig Beiträge von anderen ändern. Sollte etwas unklar sein, bitte an die Kontaktadresse im Tabellendokument schreiben.

Bis zwei Wochen vor dem Bibliothekartag kann man sich ein- oder umtragen, also bis zum 20.05. Ab da werden wir das Dokument für die Bearbeitung sperren, da es in das Online-Programm des Bibliothekartages eingepflegt werden soll. Zudem werden wieder Flyer mit der Programmübersicht ausliegen.

Wir freuen uns auf euch!

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Kochboxen-Test

Ich gebe mal gleich zu anfang etwas zu: Ich würde gerne behaupten, dass ich mich gesund und ausgewogen ernähre, aber das stimmt nicht. Schuld daran bin ich selbst, bzw. meine mangelnde Disziplin beim einkaufen und mein Faulheit, die mich davon abhält mir immer mal wieder neue Gerichte raus zu suchen um nicht ständig Bratkartoffeln oder Nudeln mit Ketchup essen zu müssen.

Seit einiger Zeit schaue ich mich daher nach Wegen um, um diesen Zustand zu verbessern. Mein erster Gedanke ging durch eine Beobachtung bei einem meiner Nachbarn in Richtung Gemüse- oder Bauernkisten. Allerdings berichtete er mir davon, dass er auch nicht alles aufessen würde.

Dann wies mich meine Kollegin vor wenigen Tagen auf ein Angebot im Netz hin. Vielseitigkeit und Abwechslung versprach es, frische und oft aus Bio-Anbaubetrieben stammende Produkte pries es an, ständig neue Rezepte wollte es bieten. Das musste ich mir doch mal genauer ansehen!

Das Konzept von HelloFresh sprach mich an: drei oder fünf Gerichte á 2 oder 4 Personen pro Box. Vegetarische Boxen gibt es auch sowie Obst-Boxen. Eines war mir gleich klar: Offen für neues sein ist hier ein Muss! Hier bekommt keiner ne Extrawurst, will man etwas partout nicht essen, muss man sich selbst etwas einfallen lassen. Was man bekommt, erfährt man entweder am Freitag vorher über den Newsletter oder über die Facebook-Seite.

Ich fasste einen Entschluss und bestellte mir kurzerhand die Probierbox-Classic, eine einmalige Lieferung mit drei Gerichten für 2 oder 4 Personen (ich wählte natürlich die für 2 Personen, davon kann ich mich als Single gut eine Woche ernähren). Als Liefertermin konnte ich entweder Dienstagnachmittag/-abend oder Donnerstagvormittag wählen. Geliefert wird an die Wohnungstür (wahlweise auch davor), an den Arbeitsplatz oder an den nächstgelegenen UPS-Shop. Allerdings sollte dort das Paket noch am gleichen Tag abgeholt werden.

Ich lies mir die Box nach Hause liefern, sie sollte vor meiner Wohnungstür abgestellt werden. Ich hab da auch keine Angst drum, das sollte aber jeder für sich selbst entscheiden. Ich freute mich schon den ganzen Tag auf die Lieferung und als ich gegen 20 Uhr nach Hause kam, stand sie da. Die Box mit meinem Essen:

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Ich war gespannt wie ein Flitzebogen, also auf damit!Bild

Die Unterteilung, die ihr seht, steht nicht für die einzelnen Gerichte! Sie stehen für teilweise unterschiedliche Lagerbedingungen. Sollte man Kühlakkus oder anderes Verpackungsmaterial außer Papier und Plastikbeutel darin finden, kann man es alle 5 Wochen per Retourenschein zurückschicken. Ich habe nichts gefunden, was man wieder zurückschicken sollte. Wer sich jetzt über die verbrauchte Pappe beschwert: Bei der Menge, die verteilt werden muss und wenn es notfalls bei einem Shop gelagert werden muss… da ist so ein Karton oft praktischer als eine offene Kiste.

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Ich habe dann die Box neugierig ausgepackt und den Inhalt Stück für Stück untersucht. Als erstes kamen mir Werbematerial und die drei Rezepte entgegen. Letzteres habe ich mir dann genauer angeschaut.

Vorne die Zielvorgabe in Form von Zeitangabe und Bild vom fertigen Gericht. Dazu der Name, die Nährwertangaben und eine Bildhafte Darstellung der Zutaten, die man dazu aus der Box benötigt, sowie der Schwierigkeitsgrad.Hinten dann nochmal die genauen Mengenangaben für die Zutaten und eine realistische(!) Liste, was man noch so im Haus haben sollte. Da steht dann so was wie Öl, Honig oder Ei. Bekommt man hin, oder?

Anschließend habe ich mir den Rest der Box vorgeknöpft: die Zutaten. Ich bin jedes Gericht durchgegangen und habe dabei erfreut festgestellte, dass alle Zutaten in einem guten und frischen Zustand geliefert wurden und sogar eine Schalotte und eine Frühlingszwiebel zu viel drin waren.

Als erstes Gericht gab es Pikante Putenbrust-Reisnudel-Pfanne. Sehr lecker, hat mich aber auch gelehrt, dass ich trotz der oft grammgenauen Abpackungen auf die Mengenangaben achten muss. Nur weil da ne 400g-Packung Reisnudeln im Karton ist, heißt das nicht, dass alles auch ins Gericht kommt. Und sich dann wundern, warum die Pfanne so voll ist, ja ja…

Ich habe übrigens statt 30 Min. 2 Stunden für die Zubereitung gebraucht. Wie das geschenen ist? Keine Ahnung😀

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Das zweite Gericht war Delikate Schweinelachssteaks an krossen Rosmarin-Kartoffeln mit Spinat. Ich habe diese Mal nur 10 Minuten überzogen, also lag es echt an mir😀

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Bei dritten Gericht habe ich wieder den gleichen Fehler gemacht wie beim ersten: die Mengenangabe nicht gelesen. Also gab es doppelt so viele Nudel wie eigentlich angedacht (Nicht so schlimm, dadurch reichte es einen Tag länger). Mit der Zubereitungszeit lag ich im angegebenen Rahmen. Hier die Feurige Penne „Arrabbiata“ mit Zucchini, zweierlei Käse und frischem Oregano:

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Mein Fazit: Bei mir gibt es nächste Woche

Zarte Rindersteaks an Drillingen in würziger Kräuter-Joghurt-Soße serviert mit feinem Kirschtomatenrelish

Feuriges Jamaikanisches „Jerk Chicken“ mit cremigem Kokosmilch-Basmatireis und selbstgemachter Mangosalsa und

Käse-Tortellini in Paprika-Karotten- Sahnesoße verfeinert mit Parmesan und frischem Basilikum.

Ja, ich habe mich nach der Probierbox jetzt für ein Abo entschieden. Es erleichtert mir das Leben ungemein, wenn ich nicht ständig darüber nachdenken muss, was ich koche. Zumal es dann eh ganz gerne mal eine Tiefkühl-Pizza wird. Die Boxen haben so ein bisschen was von Kantine, nur mit DIY-Charakter. Außerdem ist da ein „alles kann, nichts muss“-Gefühl. Ich lerne viel über die Zubereitung von manchen Zutaten und benutze auch welche, mit denen ich vorher nichts anfangen konnte (z. B. Ingwer). Die Zutaten sind frisch und in ausreichender Menge, notfalls kann man ja einfach etwas nachkaufen. Die Rezept-Kärtchen können aufbewahrt oder als aktiver Kunde online eingesehen werden.

Ich freue mich auf die nächsten Wochen mit leckerem Essen!

Einladung zum Twitter-Chat

Ger 23 Mobile Things

Am Mittwoch, den 17.07.2013 um 20 Uhr, laden wir alle Interessierten und Teilnehmer des Kurses dazu ein, an unserem Twitter-Chat teilzunehmen.

Der Chat soll dem Austausch über die bisher gemachten App-Erfahrungen, aber auch ein wenig dem gegenseitigen Kennenlernen dienen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer mitmachen möchte kann sich einfach in die Unterhaltung einbringen, Fragen stellen oder beantworten und gerne Erfahrungen und Problemlösungen mit den anderen Teilnehmern teilen.

Jeder Tweet im Chat sollte bitte den Hashtag #ger23mthings beinhalten, da sonst nicht zu ermitteln ist, welcher Beitrag der Unterhaltung zuzuordnen ist.

Bis Mittwoch also, viele Grüße!

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Unterstützt unser Team Deutschland!

Tatsächlich bringe ich hier mal einen Spenden- und Sponsoringaufruf. Das tue ich, weil es mir wichtig ist. Sehr wichtig.

Vom 30. Juni bis zum 6. Juli 2013 kämpfen in Vantaa/Finnland 6 Damenfootball-Mannschaften um die Weltmeisterschaft im Women’s World Championship der IFAF. Es wird zwei Gruppen geben: Spanien/Kanada/Finnland und USA/Deutschland/Schweden.WWC_2013_RGB_logo

Wer mir auf Twitter folgt, weiß, dass ich vor einigen Wochen in Mainz zur Nationalmannschaftssichtung war. Allerdings war von vornherein klar, dass ich nicht mitfliegen werde, sofern bis zur Sichtung kein Wunder geschehen wird, denn jede Spielerin muss eine Selbstbeteiligung von 1.500€ erbringen, Geld, das ich nicht habe. Ich habe für mich teilgenommen, zum Vergleich und um vielleicht noch das ein oder andere von den Nationalmannschaftscoaches mitzunehmen. Allerdings wurden fünf meiner Teamkolleginnen auserwählt um mitzufliegen. Sie gehören nun dem Team Deutschland an. Und nun kommt ihr in Spiel, liebe Leser!

Ihr könnt den Spielerinnen etwas unter die Arme greifen! Ihr könnt das Team Deutschland supporten! Es gibt dazu verschiedene Wege:

zum einen könnt ihr spenden (auch konkret für einen bestimmten Posten auf der Rechnung)

zum anderen könnt ihr euren Support auch zeigen, in dem ihr euch Team Deutschland Fanwear holt.

Wenn ihr mit eurer Firma gerne helfen möchtet, könnt ihr sogar ein Sponsor werden!

Wenn ihr ein bisschen was für die Sportlandschaft in Deutschland tun möchtet, dann bietet sich euch hier die perfekte Gelegenheit. Und sei es nur, dass ihr diese Kunde in die Welt hinaustragt. Vielleicht ist er ja da draußen, DER eine Sponsor. Vielleicht sind es auch viele kleine, die gemeinsam großes bewirken und uns den Weg in die Zukunft ebnen!

BID-Kongress 2013 Tag 4

Tja, welche Vortäge habe ich mir denn heute so angehört… mal überlegen… ach, jetzt fällts mir wieder ein! Keine!

Zum einen ist meine Obergrenze für Input erreicht gewesen, zum anderen waren wahrscheinlich bewusst auch keine wirklich notwendigen Vorträge heute gehalten worden. Und bei den Mitgliederversammlungen der Verbände hab ich nichts zu suchen, bin ja kein Mitglied😛

Statt dessen habe ich in Ruhe gefrühstückt, Sachen gepackt und bin im Hotel ausgecheckt. Danach ging es zwar auch wieder in Richtung Conference Center, aber dort haben wir nur unsere Sachen abgegeben und sind dann weiter auf die Buchmesse, die ja heute startete. War ein Erlebnis. Das reicht mir auch an Menschenmassen bis zum nächsten Weihnachtsmarkt. Warum schleppen Lehrer ihre völlig desinteressierten Schüler eigentlich jedes Jahr dort hin?

Nun gut, kommen wir zu meinem Fazit des 5. BID- Kongresses in Leipzig:

Viele haben schon auf Twitter das wichtigste zusammengefasst:

„Schön, so viele nette, schlaue Menschen kennengelernt bzw. erstmals „in echt“ getroffen zu haben #bid13

„Das Beste am #bid13 waren die Gespräche zwischen den Vorträgen.“

„Diese bibliothekarischen Schwanzvergleiche zum Vortragsbeginn verschenken viel Zeit „Wir sind…, wir haben…, wir können…“ #bid13″

und am wichtigsten:

„Jeder Nicht-Bibliothekar der mir immer noch folgt bekommt nen Tapferkeitsorden.“

Ich hatte viel Spaß und die Erfahrung möchte ich nicht missen. Mir sind jetzt noch mehr Menschen ans Herz gewachsen und ich habe mich auch von Anfang an in einem Kreis Menschen wiedergefunden, der mich lieb und nett aufgenommen hat. Ich habe ganz viel Unterstützung bekommen, die mich sprachlos gemacht hat und ohne die meine Teilnahme dieses Jahr nicht möglich gewesen wäre. Danke.

Ach, und wo ich gerade bei den lieben und netten und tollen und engagierten Menschen bin, fällt mir ein ganz ganz wichtiger Kritikpunkt ein:

ICH HABE DIE ZUKUNFTWERKSTATT VERMISST!

(Also nicht die Menschen dazu, die waren da, aber der Anlaufpunkt fehlte. Der Bereich, um Leute für neues zu begeistern.) Ich hoffe sehr auf nächstes Jahr!

 

CCL

BID-Kongress 2013 Tag 3

Nachdem ich den Artikel von gestern nachgeholt hatte, führte mich mein Weg vom Hotel aus entgegen der Richtung zur Messe. Ich wollte mich etwas in der Stadt umsehen, wofür ich dann unterm Strich auch ganze unglaubliche 20 Minuten Zeit hatte. Dann musste ich auch schon zur Messe, da ich gegen Mittag den Vortrag zu Academic Libraries in der Türkei auf dem Programm hatte. Dort erfuhr ich einige interessante Sachen, unter anderem dass es Universitäten erst seit 1933 in der Türkei gibt und diese ein recht steiles Budgetgefälle für ihre Bibliotheken haben. Zudem gibt es inzwischen fast so viele private wie staatliche Unis. Weder die einen noch die anderen arbeiten mit der Nationalbibliothek zusammen. Und so etwas wie Standards gibt es nicht.

In der nächsten Session ging es um die Bibliotheksverbünde bzw. was diese sich so für die Zukunft ausgedacht haben und planen oder sogar schon testen. Wie zum Beispiel die Fernleihe für E-Medien über die ZDB. Das System befindet sich noch in der Testphase und dabei werden Ausdrucke von E-Medienwie ein Fernleihaufsatz an die Nutzer weitergereicht. Weitere hörenswerte Beiträge waren die zur „Zukunft der Verbunddatenbanken im Kontext der DFG-Ausschreibung zur Neuausrichtung überregionaler Informationsservices“. Klar herauszuhören war hier, dass alle Verbünde eine gemeinsame Standardisierung und Sammlung von Daten wollen. Die Frage ist halt nur, ob alle zusammen an einem Strang ziehen können.

Danach ging es weiter mit einer Session, die sich um die Kommunikation mit den Nutzern drehte. Angenehmerweise kamen hier WBs zu Wort, was ja nicht so oft bei diesem Thema der Fall ist. Vorgestellt wurden unter anderem die an die Bedürfnisse der Nutzer angepasste Website der UB Oldenburg und das Auskunftssystem EconDesk, welches die Verständigung der Bibliothek mit den Nutzern auf unterschiedlichste Weise möglich macht, zum Beispiel Chat oder SMS und leicht auf anderen Webseiten eingebunden werden kann. EconDesk gehört mit zu dem strategischen Social-Media-Konzept der ZBW, welchem noch ein Einzelvortrag gewidmet wurde.

Zum Abschluss des Tages habe ich mir (auch aus Solidaritätsgründen) die Vorstellung von „games4kalk“ aus Köln angehört und -gesehen. Fand ich echt super, die Mühe muss man sich erst einmal machen. Nicht jeder würde in einen Stadtteil mit hohem Anteil an Bürgern mit Migrationsanteil einfach so Spielekonsolen in die Bibliothek stellen. Und auch die ganze Arbeit drumherum, neue Möbel, extra geschulte Mitarbeiter etc. … wirklich cool!